Bodenschutz

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Schwer­metall­be­lastung der Böden über die Atmo­sphäre sinkt

Umweltbericht 2016: Neben dem seit 2000 gültigen EU-weiten Verbot von verbleiten Kraftstoffen haben sich vor allem die staubemissionsmindernden Maßnahmen für Industrieanlagen und das Stilllegen einiger weniger staubintensiver Betriebe positiv auf den Schwermetalleintrag ausgewirkt. Die Maßnahmen reichen von technischen und organisatorischen Schutzmaßnahmen bis hin zu Absaugvorrichtungen oder kompletten Entstaubungsanlagen. Insgesamt wurden so in den letzten Jahrzehnten die Ein­träge von Schwermetallen wie Cadmium und Blei in die Böden erheblich gemindert.

Böden sind Einträgen von unterschiedlichen Schadstoffen ausgesetzt, die sie entweder direkt erreichen - zum Beispiel durch die Düngung von landwirtschaftlichen Flächen mit Klärschlämmen, den unsachgemäßen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln oder durch unsachgemäßen Umgang mit Gefahrstoffen in Industrieanlagen - oder indirekt, wie Stickstoff, Säuren oder Schwermetalle, die als Aerosole (feste oder flüssige Schwebeteilchen in der Luft) transportiert werden. Der Eintrag von Blei und Kadmium im Staubniederschlag an den ländlichen Messstationen Velmerstot (Eggege­birge), Simmerath (Eifel), Osenberg (Bergisches Land), Hilchenbach und Bocholt (Rothaargebirge beziehungsweise Münsterland, Messungen ab 2010) ist seit 1986 insgesamt auf ein Achtel des Aus­gangswertes zurückgegangen.

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