Ressourcenverbrauch

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Unverändert hoher Rohstoffverbrauch

Umweltbericht 2016: Eine Energiebilanz stellt den Bedarf an Primärenergie der genutzten Endenergie gegenüber. Um die Primärenergie zu berechnen werden alle Energieträger vor ihrer Umwandlung in direkt nutzbare Sekundärenergie, wie etwa Strom, Benzin oder Heizöl, bezogen auf ihren Heizwert in Joule erfasst und zusammengerechnet. Die Erneuerbaren Energien sind Teil dieser Summe: Ihre verschiedenen Formen werden über Umrechnungsfaktoren in der statistischen Mengenangabe berücksichtigt.

Der Endenergieverbrauch schließlich gibt Auskunft über die Energiemenge, die von den Endverbrauchern nach der Umwandlung der Primärenergieträger und dem Transport in Form von Strom, Wärme, Brenn- oder Kraftstoffen genutzt wird.

Der Primär- und Endenergieverbrauch sind sowohl aussagekräftige Indikatoren für den unmittelbaren Verbrauch von Ressourcen als auch – beim derzeitigen konventionellen Energiemix mit hohen fossilen Anteilen – indirekt als Indikatoren für das Ausmaß der verursachten Treibhausgasemissionen relevant.

Hinsichtlich seiner geologischen Vorräte an abiotischen Rohstoffen, wie den fossilen Energieträgern Braun- und Steinkohle sowie mineralischen Rohstoffen wie Steinsalz, Steinen und Erden, zählt Nordrhein-Westfalen zu den führenden Bundesländern. Auch europaweit nimmt es bezogen auf die Fördermengen dieser Rohstoffe eine Spitzenstellung ein. Gleichzeitig ist Nordrhein-Westfalen in die globalen Rohstoffströme der Weltwirtschaft eingebunden.

Der Rohstoffverbrauch des Bundeslandes setzt sich nicht nur aus den geförderten, sondern auch aus den importierten und exportierten Rohstoffen zusammen. Im Jahr 2014 belief sich der Rohstoffverbrauch auf rund 368 Millionen Tonnen, schätzungsweise ähnlich wie 2012 wurden etwa 40 % der verbrauchten Rohstoffe aus dem Ausland importiert. Damit ist Nordrhein-Westfalen mit deutlichem Abstand das Bundesland mit dem höchsten Rohstoffverbrauch: Zusammengenommen erreichte der Verbrauch der beiden in der Statistik zweit- und drittplatzierten Bundesländer Bayern und Niedersachsen 2014 die Menge von 303 Millionen Tonnen.

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